Kristina Herzog
Blog
Romane mit verschiedenen Zeitebenen bringen ein Problem mit sich, wie ich leidgeprüft feststellen musste: Jedes Mal, wenn ein Erzählstrang zu Ende geschrieben ist, muss man wieder in die Charaktere des anderen Strangs schlüpfen.
Das hat mich zu Beginn des neuen Romans ganz schön aus dem Konzept gebracht. So sehr, dass ich ein paar Tage über der Frage brüten musste, wie ich das denn am besten anstelle: Erst einen Erzählstrang auserzählen, danach den anderen schreiben und im Nachhinein dazwischen sprengseln? Gar keine einfache Entscheidung, denn eigentlich bin ich eine chronologische Erzählerin und ich hatte die Befürchtung, dass es nicht klappen würde, erzählte ich erst die eine Geschichte und ließe die andere fürs Erste unter den Tisch fallen.
Also blieb mir nicht viel übrig, sondern ich musste da durch: Ich habe mich entschieden, die eine Geschichte über viele Seiten bis zur geplanten Unterbrechung zu erzählen und mich dann wieder in die Köpfe der anderen Charaktere geschlichen und ihre Story weitererzählt.
Mit der Zeit wurde das Problem besser, was aber auch daran lag, dass ich meine Figuren intensiver kennenlernte, so dass es mit deutlich leichter fiel, mich wieder in sie hineinzuversetzen. Heute habe ich die Marke von 30 000 Wörtern überschritten und hatte das Bedürfnis das irgendwie zu feiern … Ich habe meinen Schreibtisch aufgeräumt … Jippie!!!
Ouvertüre mit Leiche
Ein grausamer Fund erschüttert Berlin: Im Foyer des Konzerthauses wird der Kopf des gefeierten Stardirigenten Kolja Fechner entdeckt. Sein Körper bleibt verschwunden.
Die überarbeitete Neuauflage meines Romans „Abschiedskonzert“ von 2015 ist seit 6.5.2026 bei Amazon als eBook erhältlich.
Für den Neuberliner Alexander Rosenberg ist es der erste große Mordfall seines Lebens. An seiner Seite ermittelt Kathleen Neubauer, alleinerziehende Kommissarin mit scharfem Instinkt und wenig Sinn für Eitelkeiten. Was zunächst wie ein spektakulärer Einzelfall wirkt, führt die beiden tief hinein in die abgeschottete Welt der Berliner Klassikszene.
Hinter Prestige und Perfektion verbergen sich Rivalität, Machtspiele und zerstörte Existenzen. Mit jeder neuen Spur wächst die Zahl der Verdächtigen und der Druck auf die Ermittler steigt. Als ein Basskoffer aus der Spree geborgen wird, ist klar: Der Täter inszeniert seine Tat wie eine düstere Komposition.
Und der letzte Satz dieser Partitur ist noch nicht gespielt.
Ein atmosphärischer Berlin-Krimi voller überraschender Wendungen. Für Leserinnen und Lesern von intelligenten Ermittlerkrimis mit starken Figuren und urbanem Setting. Bei dem Buch handelt es sich um die überarbeitete Neuauflage des 2015 erschienenen Krimis „Abschiedskonzert“.
Ich liebe es, zu schreiben, zu fabulieren, mir Geschichten auszudenken. Doch natürlich habe ich vorher auch etwas „Anständiges“ gemacht, nämlich Jura und Mediation in Berlin und Heidelberg und ein wenig Geschichte und Biologie studiert.
Meine ersten Veröffentlichungen waren Kurzgeschichten in verschiedenen Zeitschriften und Anthologien, von denen einige auch für verschiedene Preise no,miniert wurden, doch mein Traum war es schon immer, Bücher zu schreiben. Et voilà: Here we are! Ach ja: Ein paar Rätseltouren gibt es auch noch aus meiner Feder. Was ich noch liebe? Meerschweinchen, meine Familie, Kuchen und preußische Geschichte.
Rätseltouren durch Berlin
Was sind denn bitte Rätseltouren? Naja, du musst es dir so vorstellen wie eine Mischung aus Schnitzeljagd, Escape Room und Stadtentdecken. Eine ziemliche coole Sache, wenn du mich fragst. Lohnt sich auf jeden Fall mal, auszuprobieren. Ich habe zwei Touren durch Berlin geschrieben und eine, die man in den eigenen vier Wänden spielen kann.
Der RBB hat im Rahmen seiner Reihe „Heimatjournal“ auch meinen Ortsteil Heiligensee besucht und ein Porträt über mich gedreht. Wer das gerne sehen möchte, kann HIER reinschauen.







